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Kultur
  • Name:
  • Helges Leben

  • Ort:
  • Kellertheater
  • Datum:
  • 13.01.2012

  • Uhrzeit:
  • 20:30 Uhr

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Helges Leben
Helges Leben
Die Menschheit hat aufgegeben. Die Tiere haben das Kommando übernommen und pflegen ein zivilisiertes Dasein. Dazu gehört eine gepflegte Unterhaltung. So lassen sie sich Menschen-Shows vorführen, um zu erfahren wie einst die Menschen sich verliebt, sich geliebt, sich fortgepflanzt und gelebt haben, um dann freudig dem Exitus entgegen zu sehen. Eine Art posthumane ABM, die Frau Gott und Frau Tod vor der Arbeitslosigkeit bewahrt, denn sie sind die Macher dieser Shows. Ein Abend mit Musik und Entertainment wird verkauft und so bestellen sich Herr Tapir und Gattin Reh »Helges Leben« von der Wiege bis zur Bahre. Bei Langeweile wird vorgespult und die Werbepausen zur Tanzeinlage genutzt. Das Stück von Sibylle Berg ist eine skurrile Fabel für Erwachsene mit einem hohen Unterhaltungswert. Schließlich sollen die Zuschauer sich nicht langweilen, denn sie zahlen relativ viel Geld für das Zeug. Und dann ist es abends, das sind oft berufstätige Menschen, und du kannst sie nicht 3 Stunden langweilen, in unbequemen Sesseln. Das ist unfreundlich, sagt Frau Berg. Helge: Arne Böker Helges Vater, Schnapphamster: Tobias Sütterlin Helges Mutter: Daniela Vollhardt Helges Angst: Daniel Silberhorn Tina: Anne Bachmann Tinas Angst, Krankenschwester: Nadja Werner Frau Gott: Yvonne Mendl Tod: Frank Reisser Tapir: Kai Thomas Reh: Maren Luedecke Background Chor: Anne Bachmann, Daniela Vollhardt, Tobias Sütterlin, Nadja Werner + andere Musik: Theo Hoffmann Licht + Technik: Andrea Breu Bühne, Requisiten: Maren Luedecke Fotos: Anja Kühn Grafik: Matthias Oheim Regieassistenz, Kostüme: Ute Rasim Regie: Bettina Sachs Informationen des rowohlt Verlages zur Autorin: Sibylle Berg, in Weimar geboren und aufgewachsen, war Puppenspielerin, bevor sie 1984 in den Westen ausreiste. Sie studierte kurzzeitig an der Artistenschule Scuola Dimitri im Tessin und arbeitete anschließend in einer Vielzahl von Jobs. 1997 erschien ihr erster Roman Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Reclam Leipzig). Es folgten Sex II (Reclam Leipzig, 1998), Amerika (Hoffmann und Campe, 1999), Gold (Hoffmann und Campe, 2000), Das Unerfreuliche zuerst - Herrengeschichten (Kiepenheuer und Witsch, 2001), Ende gut (Kiepenheuer und Witsch, 2004), Habe ich dir eigentlich schon erzählt (Kiepenheuer & Witsch, 2006) und Die Fahrt (Kiepenheuer & Witsch, 2007). Die Dramatisierung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot wurde 1999 am Theater Rampe Stuttgart uraufgeführt und war in der Inszenierung des Theaters Oberhausen nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2000. Auch Helges Leben und Hund, Frau, Mann waren 2001 bzw. 2002 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Hörspielfassungen wurden produziert von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Regie: Beate Andres, NDR 2001); Ende gut (Realisation Sibylle Berg und Caspar Brötzmann, WDR 2004) und Das wird schon. Nie mehr lieben! (Regie: Sven Stricker, NDR 2006), das von der Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt wurde. Sibylle Berg lebt in Zürich. (Foto: Anja Kühn)
Kategorie: Kultur
ADRESSE
  • Kellertheater
  • Adresse:
  • Mainstraße 2
     Frankfurt
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